Wenn es Schlafenszeit wird…
Manchmal ist es gar nicht so leicht, ins Bett zu gehen. Besonders dann, wenn der Tag aufregend war oder ich noch gar nicht richtig müde bin. Zum Glück sind meine Betreuer*innen bei mir. Sie helfen mir, dass ich zur Ruhe komme und mich geborgen fühle.
Bevor ich mich einkuschle, sage ich allen „Gute Nacht“. Auch dem Sandmann winke ich noch einmal zu, und den anderen Kindern wünsche ich schöne Träume. Dann gehe ich in mein Zimmer. Manchmal fühlt sich das ein bisschen traurig an, weil ich alleine schlafen soll. Aber meine Kuscheltiere sind schon da und warten auf mich – und mit ihnen fühle ich mich sicher.
Manchmal leuchtet ein kleines Nachtlicht neben mir. Manchmal bleibt die Tür einen Spalt offen, damit ich hören kann, dass jemand in der Nähe ist. Und manchmal erzählt mir jemand eine Geschichte oder singt mir ein Lied, bis meine Augen ganz müde werden. Manchmal ist auch das Licht im Flur noch an oder ich darf noch einen kleinen Schluck trinken – das ist schön und beruhigend.
Wenn ich in der Nacht aufwache und weine, weiß ich: Jemand wird kommen und nach mir sehen. Manchmal brauche ich noch eine sanfte Hand oder ein paar liebe Worte, um wieder einzuschlafen. Meistens kuschle ich mich dann einfach in meine Decke, fühle mich warm und geborgen – und schlafe schnell wieder ein.