Verbund Kommunaler
Kinder- und Jugendhilfe
Eigenbetrieb der Stadt Leipzig
     

VKKJ / WG RECLAMSTRAßE
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Sitz:Reclamstraße 52,04315 Leipzig
Telefon:0341/6 88 23 21
Fax:0341/6 88 23 21
Mail:WG-Reclam@t-online.de
Ansprechpartner: Frau Eilenberger
1. Grundleistungsangebote
stationäres Angebot nach § 34, 35a, 41 SGB VIII

Integrationsangebot für Kinder/Jugendliche mit psychischen, physischen, geistigen Störungen/Beeinträchtigungen/Behinderungen, insbesondere für lern- und geistig behinderte Kinder/Jugendliche, Schulverweigerer, Lernförderschüler, psychisch auffällige Kinder und Jugendliche
  • Betreuung mit bedarfsgerechter Doppelbesetzung
  • Sicherung der Grundversorgung
  • familienorientierter und strukturierter Tagesablauf mit Bezugserziehersystem zur Sicherung der Beziehungskontinuität und Fallkompetenz
  • Umfang der individuellen Förderung: 2 Wochenstunden pro Kind/Jugendl.
  • Krisenintervention
Schulische und berufliche Integrations- und Fördermaßnahmen,
  • z.B. Lernförderung/ -hilfen, betreute Hausaufgabenzeiten/-hilfe; Entwicklung schulischer und beruflicher Perspektiven
Anwendung heilpädagogischer Methoden im Alltag
Individuelle lebenspraktische Befähigung, z.B.
  • Erlernen altersangemessener häuslicher Tätigkeiten
  • Trainingsmaßnahmen zur Alltagsbewältigung, Umgang mit Krisen, Konflikten
  • Unterstützung im Umgang mit Geld, Einkaufen, Körperhygiene usw.
  • Training durch wiederkehrende Aufgabenbereiche
Elternarbeit
  • Umfang: mind. 2 Stunden/ 14- tägig
  • Erhalt der Familie als Bezugspunkt,
  • Motivation der Eltern,
  • Begleitung sozialer Prozesse zwischen Eltern/Kind
Anregung und Beförderung einer aktiven Freizeitgestaltung
  • innerhalb und außerhalb der WG unter Einbezug der Angebote des Sozialraumes,
  • Erlebnispädagogische Ferienfahrten, Wochenendausflüge in Einbeziehung des Familiensystems der Kinder und Jugendlichen
Gesundheitsfürsorge/Gesundheitsschutz
  • begleitete Facharzt und Therapiekonsultationen
Möglichkeit der kurzfristigen Betreuung vor Vermittlungsbeginn (Pflegschaft usw.)
Sicherung des Kindeswohls
  • In der Zusammenarbeit mit der Familie und dem Allgemeinen Sozialdienst/ der Jugendgerichtshilfe werden zur Sicherung des Kindeswohls neben dem Hilfeplan insbesondere auch die in der Stadt Leipzig bestehenden Anforderungen zum Schutz des Kindeswohls (Teilfachplan Hilfen zur Erziehung) durch den Leistungserbringer umgesetzt.
  • Dies beinhaltet u.a. eine Garantenstellung über Handlungspflichten der sofortigen Informationsvermittlung bei sich abzeichnender oder erfolgter Kindeswohlgefährdung an den ASD im Rahmen der Leistungserbringung lt. Hilfeplan.

Staatlich anerkannte ErzieherInnen, davon: Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzausbildung, Erz. Systemische Familienberaterin und Heilpädagogin

8 Plätze Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 18 Jahren

8 Einbett-Zimmer davon 2 als Zweibett- Zimmer nutzbar, 2 Bäder, Wohnküche, Teeküche, Wohnzimmer, Computerraum, Flur, Beratungsraum.
2. zusätzliche Leistungen
Ergänzend zu den Grundleistungen können bei Bedarf einer erhöhten Betreuungsintensität Zusatzstunden in Höhe des Stundensatzes der Einrichtung/des Angebotes im Hilfeplan verhandelt werden.

Darüber hinaus können bei Bedarf ambulante Leistungen innerhalb des ambulanten Leistungsbereiches des VKKJ im Hilfeplan verhandelt werden.
3. Konzeptioneller Ansatz (Schwerpunkte)
Alle Entscheidungsfindungen werden gemeinsam als kooperative und transparente Aushandlungsprozesse zwischen allen an der Hilfe Beteiligten gestaltet.

Umsetzung des Integrationsprinzips in den Alltagsabläufen
  • Integration von Kindern mit psychischen, physischen, geistigen, Beeinträchtigungen/Behinderungen in die Gemeinschaft der WG und das soziale Umfeld der WG;
  • Vermeidung und Minderung sozialer Isolation,
  • Abbau von Benachteiligungen; Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und Kompetenzen,
  • klare Alltags- und Wochenstrukturierung (Rituale etc.),
  • haltende/aushaltende Beziehungsangebote, Sicherung der Beziehungskontinuität
Beratung, Unterstützung und Befähigung der Eltern
  • Entwicklung und Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen und Kompetenzen zur altersentsprechenden Förderung ihrer Kinder.
  • Reintegration von Kindern/Jugendlichen in ihren familiären Kontext, oder wenn nicht möglich, gemeinsame Entwicklung anderer Perspektiven;
  • Unterstützung adäquater Ablöseprozesse
Ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz
  • Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und der Kompetenzen von Kindern/Jugendlichen und deren Familien
Flexibilisierung der erzieherischen Hilfen
  • Entwicklung und Realisierung von einzelfallorientierten Hilfearrangements, die Berücksichtigung der individuellen Lebenslage, Ressourcen und Beziehungskontinuität gewährleisten
Schulische/berufliche Förder- und Integrationsmaßnahmen
  • u.a. individuelle Lernförderung, Lernhilfen,
  • Einsatz didaktischer Materialien,
  • Lehrerkonsultation,
  • Perspektivfindung bei Schulverweigerung etc.
  • Realisierung heilpädagogischer Entwicklungsförderung unter Berücksichtigung aller heilpädagogischen Prinzipien und Methoden
4. Maßnahmen der Qualitätssicherung
  • Verbundinterne Fortbildungen für alle MitarbeiterInnen lt. jährl. zu überarbeitenden Fortbildungsplan
  • Zusatzqualifizierungen/Ausbildungen der MitarbeiterInnen
  • Realisierung der Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzepte des VKKJ
  • Regelmäßige Dienstberatungen, Teamleiterberatungen, Teamberatungen, kollegiale Beratungen, internes/ externes Fallcoaching/ Supervision

  • Standardisierte, verbundinterne Dokumentation; individuelle Leistungs-/Falldokumentation und Anfertigung von Hilfeplanberichten/Sachstandsberichten in Vorbereitung auf die Hilfeplankonferenz
  • Ganzheitlich-systemische Sicht- und Arbeitsweise
  • Flexibel-individuell ausgestaltete Hilfearrangements
  • Auftragsklärung und Kooperation mit verantwortlicher ASD-Mitarbeiter/in
  • Kooperation und Beteiligung aller an der Hilfe Mitwirkenden; Netzwerkbildung

  • Überprüfung des Angebots auf Praxisrelevanz und stete bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Konzeptionen/ Qualitätsentwicklungsbereicht am Ende des Verahndlungszeitraumes
  • Flexibilisierung der Hilfen des Verbundes (Schaffung fließender Übergänge zwischen stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten)
  • Sicherung des Integrationsprinzips
  • Erarbeitung von Mitarbeiterschlüsselsituationen
  • Operationalisierung von Qualitätszielen mit Definition unterschiedlicher Evaluationsmodelle

  • Dauer der Hilfen
  • Umsetzung der Hilfeplanziele (Reintegration oder Verselbständigung; Führung eines selbstbestimmten
  • Lebens, Erhalt des sozialen Umfeldes, Aufspüren und Entwickeln der Ressourcen des Adressaten usw.)
  • Erreichen positiver Lebensbedingungen für die Kinder/Jugendlichen/Familien
  • Mitarbeiterzufriedenheit, Engagement
  • Auslastung der Einrichtung
  • Evaluation durch ASD und VKKJ mittels standardisiertem Rasterbogen
  • Qualitätsberichte am Ende des Verhandlungszeitraumes
  • externe Evaluation der HTWK Leipzig
5. Sonstiges
Straßenbahn Linien 8 oder 3 bis Haltestelle Einertstraße oder Linie 4, 7 bis Haltestelle Reudnitz/ Köhlerstraße, Buslinie 72, 73 bis Haltestelle Elsastraße oder Buslinie 70 bis Haltestelle Dornberger Straße

In der Nähe befinden sich folgende Freizeiteinrichtungen, Parks, Spiel- und Sportplätze:
Elsapark, FZZ Rabet, Tante Hedwig oder "Oskar"