Verbund Kommunaler
Kinder- und Jugendhilfe
Eigenbetrieb der Stadt Leipzig
     

VKKJ / WG KOCHSTRAßE
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WG Kochstrasse



Sitz:Kochstraße 21, 04275 Leipzig
Telefon:0341/306 830 6
Fax:0341/306 830 6
Mail:WG-Koch@t-online.de
Ansprechpartner: Fr. Schulze
1. Grundleistungsangebote
Stationäres Angebot nach § 34; 35a, 41 SGB VIII

Geschlechtsspezifisches sozialpädagogisches Angebot für männliche Kinder und Jugendliche / Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen:
  • Intensive, einzelfallbezogene Hilfe zur sozialen Integration und Verselbständigung
  • Individuelle Förderung Umfang: 2 Stunden pro Woche pro Jugendlicher
  • Gemeinsame Entwicklung und Klärung von (Lebens-)Perspektiven mit dem Ziel der Verselbständigung und eigenverantwortlicher Lebensführung
  • Ressourcenorientierte Stärkung persönlicher Kompetenzen, Verhaltenstraining
  • Betreuung, familienorientierter und strukturierter Tagesablauf mit Bezugserziehersystem zur Sicherung der Beziehungskontinuität und Fallkompetenz
Individuelle lebenspraktische Befähigung
  • Erlernen altersangemessener häuslicher Tätigkeiten
  • Trainingsmaßnahmen zur Alltagsbewältigung, Umgang mit Finanzen, Körperhygiene, Einkauf etc.
  • Umgang mit Krisen, Konflikten
Schulische und berufliche Integrations- und Fördermaßnahmen, z.B.
  • Teilnahme an Elternabenden,
  • Fachlehrerkonsultationen,
  • Lernförderung/ -hilfen,
  • betreute Hausaufgabenzeiten/-hilfe;
  • Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten
Eltern- und Familienarbeit (mind. 2h/ 14-tägig)
  • Erhalt der Familie als Bezugspunkt, Motivation der Eltern, Begleitung sozialer Prozesse zwischen Eltern/Kind
  • Bearbeitung spezifischer Konflikte unter Einbezug des Sozialraumes mit dem Ziel der Reintegration oder versöhnlichen Ablösung vom Elternhaus
  • Umfang: 2 Stunden innerhalb von 2 Wochen pro Fall
Heilpädagogische Förder- und Integrationsangebote:
  • Ausdauer- und Konzentrationstraining, Verhaltenserziehung und Verhaltenstraining
  • sprachliche Förderung, Schulung der Kommunikationsfähigkeiten; Motorik, Rhythmik, Körperwahrnehmung/-koordination
  • Entspannungsübungen
Hilfe für junge Volljährige/Nachbetreuung:
  • Einzelfallbezogene Hilfe und Unterstützung zur Verselbständigung:
  • Wohntrainingsmaßnahmen
  • Vervollkommnung lebenspraktischer Kenntnisse und Fähigkeiten bezüglich Alltagsorganisation, schulische/berufliche Fragen usw.
  • Trauerarbeit bei kriegs- und flüchtlingstraumatisierten minderj. unbegl. Migranten
Anregung einer aktiven und vielfältigen Freizeitgestaltung unter Nutzung der Angebote des Sozialraumes; erlebnispädagogisch orientierte Freizeit- und Urlaubsfahrten
Möglichkeit der kurzfristigen Betreuung vor Vermittlungsbeginn (Pflegschaft usw.)

Sicherung des Kindeswohls
    In der Zusammenarbeit mit der Familie und dem Allgemeinen Sozialdienst/der Jugendgerichtshilfe werden zur Sicherung des Kindeswohls neben dem Hilfeplan insbesondere auch die in der Stadt Leipzig bestehenden Anforderungen zum Schutz des Kindeswohls (Teilfachplan Hilfen zur Erziehung) durch den Leistungserbringer umgesetzt. Dies beinhaltet u.a. eine Garantenstellung über Handlungspflichten der sofortigen Informationsvermittlung bei sich abzeichnender oder erfolgter Kindeswohlgefährdung an den ASD im Rahmen der Leistungserbringung lt. Hilfeplan.

staatl. anerk. Erzieherinnen davon:
staatl. anerk. Erz. mit heilp. Zusatzqualifikation und system. Fam.- Beraterin
staatl. anerk. Erz. /staatl. anerk. Heilpädagogin
staatl. anerk. Erz. Fachkraft für flex. sozialraumerient. Erziehungshilfe
staatl. anerk. Dipl. Sozialpädagoge/Sozialarbeiter (FH)

8 Plätze Jungen 6-18 Jahre ( bei Bedarf bis 21 Jahre )

4 Zimmer mit je 2 Betten, 1 Freizeithalle, 1 Wohnzimmer, 1 Küche, 1 Küche für Verselbständigungsbereich., 2 Bäder, 1 Büro
2. zusätzliche Leistungen
Ergänzend zu den Grundleistungen können bei Bedarf einer erhöhten Betreuungsintensität Zusatzstunden in Höhe des Stundensatzes des Angebotes im Hilfeplan verhandelt werden. Darüber hinaus können bei Bedarf ambulante Leistungen innerhalb des ambulanten Leistungsbereiches des VKKJ im Hilfeplan verhandelt werden.
3. Konzeptioneller Ansatz (Schwerpunkte)
Alle Entscheidungsfindungen werden gemeinsam als kooperative und transparente Aushandlungsprozesse zwischen allen an der Hilfe Beteiligten gestaltet.

  • Jungenspezifisches Angebot
    Bearbeitung geschlechtsspezifischer Erfahrungen und Lebensentwürfe, ohne die Jungen zu manipulieren; Stärkung der Selbstkompetenz; Altersspezifische Befähigung zur eigenständigen Alltagsbewältigung und Verselbständigung; Begleitung und Unterstützung des individuellen Verselbstständigungsprozesses
  • Reintegration von Kindern/Jugendlichen in ihren familialen Kontext, oder wenn nicht möglich, gemeinsame Entwicklung anderer Perspektiven; Unterstützung adäquater Ablöseprozesse
  • Ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz
    Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und der Kompetenzen von Kindern/Jugendlichen und deren Familien.
  • Flexibilisierung der erzieherischen Hilfen
    Entwicklung und Realisierung von einzelfallorientierten Hilfearrangements, die Berücksichtigung der individuellen Lebenslage, Ressourcen und Beziehungskontinuität gewährleisten
  • Realisierung heilpädagogischer Entwicklungsförderung unter Berücksichtigung aller heilpädagogischen Prinzipien und Methoden
  • Beratung, Unterstützung und Befähigung der Eltern
    Entwicklung und Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen und Kompetenzen zur altersentsprechenden Förderung ihrer Kinder.
  • Betreuung und Förderung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
    unter Beachtung von Handlungsrichtlinien der Migrantenarbeit, Beachtung religiöser und kultureller Gesichtspunkte/ Aufarbeitung Fluchttraumata/ ganzheitliche Methodik zur Absicherung des Integrationsgedankens
4. Maßnahmen der Qualitätssicherung
  • Verbundinterne Fortbildungen für alle MitarbeiterInnen lt. jährl. zu überarbeitenden Fortbildungsplan
  • Zusatzqualifizierungen/Ausbildungen der MitarbeiterInnen
  • Realisierung der Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzepte des VKKJ
  • Regelmäßige Dienstberatungen, Teamleiterberatungen, Teamberatungen, kollegiale Beratungen, Fallcoaching und externe Supervision (mind. 2 mal jährlich)

  • Standardisierte, verbundinterne Dokumentation; individuelle Leistungs-/Falldokumentation und Anfertigung von Hilfeplanberichten/Sachstandsberichten in Vorbereitung auf die Hilfeplankonferenz
  • Ganzheitlich-systemische Sicht- und Arbeitsweise
  • Flexibel-individuell ausgestaltete Hilfearrangements
  • Auftragsklärung und Kooperation mit verantwortlicher ASD-Mitarbeiter/in
  • Kooperation und Beteiligung aller an der Hilfe Mitwirkenden; Netzwerkbildung

  • Überprüfung des Angebots auf Praxisrelevanz und stete bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Konzeptionen
  • Flexibilisierung der Hilfen des Verbundes (Schaffung fließender Übergänge zwischen stationären,teilstationären und ambulanten Angeboten)
  • Sicherung des Integrationsprinzips

  • Dauer der Hilfen
  • Umsetzung der Hilfeplanziele (Reintegration oder Verselbständigung; Führung eines selbstbestimmten Lebens, Erhalt des sozialen Umfeldes, Aufspüren und Entwickeln der Ressourcen des Adressaten usw.)
  • Erreichen positiver Lebensbedingungen für die Kinder/Jugendlichen/Familien
  • Mitarbeiterzufriedenheit, Engagement
  • Auslastung der Einrichtung
  • Evaluation durch ASD und VKKJ mittels standardisiertem Rasterbogen
  • jährlicher Qualitätsentwicklungsbericht am Ende des Verhandlungszeitraumes
  • ¼- jährlicher Hilfeplanbericht
5. Sonstiges
Straßenbahn Linien 10, 11

In der Nähe befinden sich folgende Freizeiteinrichtungen, Parks, Spiel- und Sportplätze:
Fockeberg, Wildpark, Sportvereine, Grün- und Spielanlagen, Haus Steinstraße, Kulturfabrik Werk II.