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VKKJ / WG IHMELSSTRASSE (GRUPPE 2)
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Tiere lassen Kinderaugen strahlen! Freizeitprojekt Reiten der WG Ihmelstrasse
Durch das regelmäßig, von uns angebotene Reiten, werden unsere Kinder und Jugendlichen auf ganzheitlicher Ebene angesprochen.
Die Umsetzung erfolgt durch den direkten Kontakt und Umgang mit dem Pferd, das Pflegen des Pferdes...
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1. Grundleistungsangebote
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stationäres Angebot nach §§ 34, 35a, 41 SGB VIII
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Angebot:
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Integrationsangebot für Kinder/Jugendliche von 6 bis 18 Jahren mit psychischen, physischen, geistigen
Störungen/Beeinträchtigungen/Behinderungen, insbesondere Schulverweigerer, Lernförderschüler
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Falleingangsmanagement/ Auftragserfassung
- Vorstellen der Einrichtung, der Gruppe und des Betreuungsangebotes
- ausführliches Erstgespräch mit den Eltern und dem Kind
- Kontaktaufnahme zu relevanten Personen und Institutionen unter Berücksichtigung einschlägiger Datenschutzbestimmungen
- individuelle Planung der Maßnahme bezüglich möglicher Ziele und Angebote der Betreuung entsprechend Beauftragung und Arbeitskonzept unter Fallzuständigkeit ASD/ Vorbereitung Hilfeplanziele
- Aufbau eines geeigneten Hilfesystems unter Hinzuziehung externer Ressourcen
- Motivation bei der Mitwirkung in der Hilfeplanung
- Aufnahmegespräch zwischen ASD, MitarbeiterIn WG, und Familie
Die MitarbeiterInnen erstellen zu Beginn einer Einzelfallhilfe in einem Zeitraum von maximal 6 Wochen ein Arbeitskonzept mit dem Kind/ Jugendlichen und der
Familie. Dieses basiert auf den vom ASD beauftragten Zielen, welche in Form von nachweislich entwickelten Teilzielen herunter gebrochen werden und an Hand von
konkreten Indikatoren und Maßnahmen schriftlich dargestellt werden.
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Eltern und Familienarbeit (mindestens 3 Stunden/ 14- tägig)
- Akzeptanz/ Anerkennung/ Wertschätzung der Herkunftsfamilie,
- flexible Eltern und Sozialraumarbeit (bei Bedarf aufsuchend),
- enge Einbindung der Eltern in die Zielentwicklung und Auftragsdefinition der jeweiligen Hilfe (Prozess während der Hilfe/ nicht nur vor Hilfeplanterminen), ► Gespräche und Reflexion der Verhaltensbeobachtung/ Interaktionen des Kindes/ Jugendlichen in der Wohngruppe mit den Eltern, Vermittlung der Beteiligungskomponente durch Aufzeigen von Wertschätzung und der Vermittlung der elterl. Rolle als „Spezialisten für ihr Kind“, Abgleich von Erwartungshaltungen bzgl. der definierten Zielformulierung etc., Abfragen von eventuellen Risikofaktoren, die die Ziele gefährden könnten etc.,
- Prüfung und Förderung innerfamiliärer oder verwandtschaftlicher Ressourcen,
- Kooperation mit anderen Leistungserbringern der Jugend- und Gesundheitshilfe zur ganzheitlichen Problemursachenerkennung und Bearbeitung,
- Zusammenarbeit entsprechend des Hilfeplanes von Beginn an,
- Vermeidung der Entfremdung,
- Begleiten von Besuchskontakten,
- Förderung der Eltern zu Entscheidungen ihrerseits bezüglich der Erziehungsarbeit/ Vermeidung der „Abdelegierung“ der Erziehungsaufgaben/ -kompetenz der Eltern an Jugendhilfe,
- gemeinsame Vorbereitung für die Rückkehr ins Elternhaus ► Zeitschiene, strukturelle Rahmenbedingungen, verlängerte Wochenenden etc. (je nach Festlegungen im indiv. Arbeitskonzept),
- thematische Einzelgespräche (nicht nur bei Krisenintervention sondern auch präventiv),
- individuelle Hilfe bei Problemen/ Ausfüllen von Formularen/ Beantragen von Leistungen,
- Einbeziehung der Eltern in die Vorbereitung und Durchführung von Feierlichkeiten,
- auf Wunsch und nach Absprache Elternbesuche,
- Informationen und Absprachen über die Entwicklung des Kindes/ Jugendlichen,
- Abstimmung und Einleitung gemeinsamer Maßnahmen,
- Aufbau und Förderung eines engen Vertrauensverhältnisses/ gegenseitige Achtung und Toleranz/ Relativieren von Krisen,
- Teilhabe der Eltern am Leben der Kinder und Jugendlichen während der stationären Unterbringung in der WG (Prinzip der „offenen Wohngruppe“ als Lebens- und Sozialraum des Gesamtsystems) ► Einbindung und Aufgabenübertragung, Verantwortung der Eltern bei der Planung von Aktivitäten, Freizeiten, auch gemeinsamen freizeitpädog. Maßnahmen (Lübschützer Teiche etc.), Eltern- Kind- Freizeitgestaltung, Elternnachmittage etc. (je nach Arbeitskonzept/ Einzelfall),
- (Wieder) Heranführen an Aufgaben im Rahmen der elterlichen Sorge ► Verantwortungsübernahme bei Arztbesuchen, Therapien, Schulbegleitung etc.
- Aufzeigen von Alltagsnormen-/ werten-/ und – Strukturen durch konditionierende Lernmodelle/ wertschätzende Reflexion,
- Herstellung verbaler gewaltfreier Wege der Kommunikation, Unterstützung persönlicher Ziele des Kindes/ Jugendlichen ► „Schulz von Thun“, Transaktionen, Ich- Zustände, mediative Techniken, Ich- Botschaften etc.
- Förderung der Geschwisterbeziehung ► Rollenvergegenständlichung, Entlastung von erzieherischen Auftragen für das ältere Geschwisterkind, Vermittlung von Ressourcen zum Ausleben „nichtgelebter Kindheit“ etc.
- 14- tägige Elterngespräche in der WG und
- Abklärung und Abgleich der (oft unterschiedlichen) Erwartungshaltungen
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individuelle Förderung (2h/ Woche/ Kind/ Jugendlicher)
Die Förderung des Kindes /Jugendlichen und seiner Familie findet folgendermaßen statt:
klientenorientiert:
- alters- und entwicklungsgerechte Erziehung, Bildung und Betreuung
- Abbau von Entwicklungsrückständen,
- Absicherung von regelmäßigen Schul- und Ausbildungsbesuchen,
- individuelle und gemeinschaftliche Freizeitplanung und -gestaltung,
- Einzelgespräche mit dem Kind /Jugendlichen und /oder Eltern,
- Beachtung des Sozialraumes der Klienten (Clique, Dekompensationsmuster/ Supkulturen, religiöse Hintergründe, Sozialisationsketten- Lebensentwürfe- Loyalitäten etc.),
- Casemanagement im Sinne der Koordination von Vernetzung bzw. unterschiedlichen Hilfeleistungen von Trägern und Institutionen,
- Gruppenarbeit mit den Kindern/Jugendlichen (Gruppe als zentrales Lern- und Experimentierfeld für das Kind/Jugendlichen),
- pädagogisch geplante, zielgerichtete Beziehungsangebote,
- Vermittlung von Normen und Werten,
- Entwicklung von Zukunftsperspektiven,
- Vorleben eines positiven Identifikationsmodells,
- Vermittlung der Sinnhaftigkeit eigenen Handelns/ Ursachen- Folge- Prinzip/ Arbeit mit positiver Wertschätzung, Lob/ Kritik etc.
- spontane, auf die momentanen emotionalen Bedürfnisse der Kinder/ Jugendlichen/ abgestimmte Kontakte, z. B. in den Arm nehmen, Massage, Gespräche im Sinne von Krisenintervention,
- Erlernen und Einüben von Eigenreflexion durch Einzelgespräche und Gesprächsgruppen (Gruppendynamik, Konfliktverhalten, Reflexion etc.),
- Hilfe bei der Einschätzung und Beurteilung der eigenen und familiären Situation (Zukunfts-/ Wunderfragen, Realismus- Identifikations- Abgleich etc.), Motivation statt Stagnation,
- Klärung und Bewusstmachung von verschiedenen Rollen, z.B. Erwachsener- Kind, Mädchen- Junge, Anführer- Außenseiter etc.
Interaktion/ Kommunikation:
- Förderung der Kreativität,
- Spiel und Sport in der Gruppe,
- gruppenübergreifende Projekte (Feste, Theaterspiel, kreatives Gestalten, Sport, Backen, Kochen),
- jahreszeitlich abgestimmte kreative und musische Angebote,
- Begleitung in Krisensituationen gegenüber bzw. mit der Gruppe,
- Vermittlung und Begleitung in besonderen Situationen durch Kooperation mit externen Facheinrichtungen auf Anfrage ASD/ gesonderten Vereinbarungen im Hilfeplan Hilfeausgestaltung in Abstimmung mit ASD notwendig
individuelle lebenspraktische Befähigung:
- Erlernen altersangemessener häuslicher Tätigkeiten
- Trainingsmaßnahmen zur Alltagsbewältigung, Umgang mit Krisen, Konflikten (Rollenspiele, Spiegeln etc.)
- Unterstützung im Umgang mit Geld, Einkaufen, Körperhygiene usw.
- Training durch wiederkehrende Aufgabenbereiche (Konditionierung)
Anregung und Beförderung einer aktiven Freizeitgestaltung:
- innerhalb und außerhalb der WG unter Einbezug der Angebote des Sozialraumes,
- erlebnispädagogische Freizeiten, Wochenendausflüge (in Vorabsprachen und Festlegungen im jeweiligen Hilfeplan/ Motivation der Elternbeteiligung vorrangig)
individuelle heilpädagogische Förderung
- Ausdauer- und Konzentrationstraining/ Entspannungstraining,
- Förderung motorischer Fähigkeiten,
- Abgleich heilpädagogische Förderung- psychiatrische Verhaltensmuster (Einnässen/ -koten, Daumennuckeln, Entspannung über Embrionalhaltungen etc.) in Kooperation PKH, Uniklinik bzw. niedergelassene Fachärzte unter Kooperation ASD,
- Verhaltenserziehung und Verhaltenstraining (Rollenspiele, Rollentausch, Spiegeln, Reflexion, Schulung eigener Wahrnehmungskompetenzen etc.)
- sprachlicher Förderung, Schulung der Kommunikationsfähigkeiten,
- Motorik, Rhythmik, Körperwahrnehmung/ -koordination,
- lebenspraktische Bildung und Handlungskompetenz sowie
- Alltagsbewältigung (Umgang mit Konflikten, Erwerb von Selbstkompetenz).
entwicklungsorientierte Lernbereiche:
- Ausdauer- und Konzentrationstraining/ Entspannungstraining,
- Wahrnehmung
- Denken/Lernen/Kognition
- sprachliche Förderung, Schulung der Kommunikationsfähigkeiten,
- Motorik/ Bewegung
- Verhalten (Sozialverhalten)/Soziale Fähigkeiten;
- progressive Muskelentspannungsübungen,
- verschiedenste Atemübungen.
handlungsorientierten bzw. fachorientierte Lernbereiche:
- Verhaltenserziehung und Verhaltenstraining (Rollenspiele, Rollentausch, Spiegeln, Reflexion, Schulung eigener Wahrnehmungskompetenzen etc.)
- Spiel/ Spielfähigkeit
- klar strukturierter Tagesrhythmus, Wochen- und Jahresrhythmus;
- Wahrnehmungstraining/ Sensibilisierungsübungen (Sinne, Körperschema);
- Einsatz von Entspannungstechniken
- aktive Mitmach- u. Phantasiegeschichten/ Motoriksensibilisierung,
- basale Stimulation,
kreativ orientierte Lernbereiche:
- Einsatz von Farben und Musik zur Entspannung Konzentrationsübungen;
- musisch - rhythmische Angebote (Singen, Tanz);
- spielerische Übungen/ Angebote zur Verbesserung der Motorik, Wahrnehmung, Konzentration, Ausdauer;
- zielgerichtetes, ressourcenangelehntes Spielen,
- spielpädagogische Angebote und Aktivitäten
- kreatives Gestalten und Basteln;
- musikalisch – rhythmische Förderung, Körperkoordination;
- Modelation/ Körperwahrnehmung durch Erspüren untersch. Materialien und Zustände
Förderung der Verselbständigung
- intensive, einzelfallbezogene Hilfe zur sozialen Integration und Verselbständigung,
- gemeinsame Entwicklung und Klärung von (Lebens-) Perspektiven mit dem Ziel der Verselbständigung und eigenverantwortlicher Lebensführung,
- ressourcenorientierte Stärkung persönlicher Kompetenzen, Verhaltenstraining, Kommunikationstraining etc.,
- Förderung der Vermittlung von Erfahrungswissen innerhalb der Gruppe bzw. in der ErzieherInnen- Jugendlichen- Diade,
- Vermeidung von unrealistischen Lebensbezügen (Tag-) Traum- Ziel-/ Wunsch- Bedürfnisabgleich etc.,
- individuelle Hilfe bei Problemen/ Ausfüllen von Formularen/ Beantragen von Leistungen,
- Training durch wiederkehrende, regelmäßige Aufgabenbereiche sowie/ Trainingsmaßnahmen zur Alltagsbewältigung, Umgang mit Krisen und Konflikten
konkrete Betreuung im Verselbständigungsbereich (Gruppe 2):
Über einen separaten, abschließbaren Zugang mit eigenem Wohn- und Sanitärbereich besteht die Möglichkeit, Jugendliche bei denen ein baldiger Auszug in eigenen Wohnraum vorgesehen ist oder eine Verselbständigung nur außerhalb des Elternhauses erwirkt werden kann, zu fördern.
- Zulassen relativer Eigenständigkeit der Jugendlichen, auch losgelöst von eventuellen eigenen Vorstellungen der Umsetzbarkeit eigenständiger Lebensentwürfe,
- dezente annehmende und erklärende Kontrolle mit klar definierten Auswertungsmechanismen,
- Führung eines Haushaltsbuches, zielgerichteter Förderplan (Abgleich Verselbständigungsprofil ASD/ Vormund),
- selbständige Planung und Erledigung hauswirtschaftlicher Pflichten / Betreuer hat eher dezente Beobachtunsfunktion und steht dem Jugendlichen beratend zur Seite (Fehlerlernen etc.),
- selbständiger Bekleidungseinkauf,
- eigener Briefkasten, eigener Schlüssel (einzelfallabhängig in Absprache ASD/ Vormund)/ Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen, Vorbereitung von Ämter- und Behördenwegen, auch ohne Begleitung sowie
- Stärkung der persönlichen Kompetenz in Vorbereitung auf das Leben im eigenen Wohnraum.
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Entwicklung Sozialverhalten und soziales Lernen
- Vermittlung von Identifikationsmustern/ Klärung und Bewusstmachung von verschiedenen Rollen, z.B. Erwachsener- Kind, Mädchen- Junge, Anführer- Außenseiter ► Rollenspiele, Einzelgespräche, Lehr- und Videodokumentation, spielerische Nutzung alternativer Medien/ Reflexion Realitätsbezug, z.B.: Vorabendserien, Kinder- und Jugendzeitschriften etc.
- Vermittlung von Normen und Werten ► bewusste Reflexion von Situationen im Alltag/ Gruppendynamik, Konfliktverhalten, Krise interpretieren aber auch aushalten, altersgerechte Vermittlung, z.B.: Ich/ Du- Botschaften etc.
- spontane, auf die momentanen emotionalen Bedürfnisse der Kinder/ Jugendlichen abgestimmte Kontakte ► z.B., klientenzentrierte Gesprächsführung, haltende Techniken in der Krisenintervention, Deeskalationsmethoden in Form stimmgesenkter Ansprachen, individuelle paradoxe Interventionen (Kenntnisse vertrauter Interventionen aus der Herkunftsfamilie vorausgesetzt) etc.
- pädagogisch geplante, zielgerichtete Beziehungsangebote ► Kleinspiele, Prüfung Verhaltensbeobachtung Erfolg/ Misserfolg/ Korrespondenz
- Entwicklung von Zukunftsperspektiven ► Wunderfragen/ Zukunftsfragen- Abgleich, kindgerechte Wünsche/ Träume in den Vordergrund rücken, Abgleich Lebens- /Realitätsbezug Kind- Herkunftsfamilie
- Vorleben eines positiven Identifikationsmodells ► fortlaufende Spiegelung eigener Verhaltensmuster im Team, Selbst- und Fremdreflexion
- Erlernen und Einüben von Eigenreflexion/ Förderung eigenen Selbstbildes/ -wertes ► Einzel-/ Gruppengespräche, zirkuläre Fragen, Skalierungsfragen etc.
- Abbau von destruktiven Verhaltensmustern (Wut, Aggression und Autoaggression, Provokation, Vermeidung, Verdrängung, Einfordern von Negativzuwendung, personelle Eigenstigmatisierung, wie „Ich bin immer schuld.“ etc.) ► situativer Abgleich von eventuellen Parallelen bzw. erlernten Verhaltensstrategien zur individuellen Bedürfniserlangung, Rollenzuweisung in der Familie/ Gleichaltrigengruppe etc., klientenzentrierte GF, Exploration, Verhaltensabgleich Tagesgruppe- Familienalltag durch Beobachtung und auswertende Gespräche mit der Familie,
- Annehmen der eigenen Identität und Entwickeln eines angemessenen Geschlechtsrollenverhaltens ► Beachtung Geschlechterrollen im Familiensystem (erlebte Normalitäten), systemische Sichtweise (Mutter-/ Vaterrolle, alleinerziehend, Beziehungswechsel bei mehreren, aufeinanderfolgenden Lebenspartnern, biologische- / soziale Väter, symbiotische Bindungen/ Verstrickungen, Geschwisterkonstellationen etc.
- Begleitung in Krisensituationen im Rahmen der Netzwerkarbeit unter geregelter Absprache Familie/ ASD ► Wut, Trauer, multidisziplinär (ErgotherapeutIn, PsychologIn, Physiotherapeut, Kinder- und JugendpsychiaterIn, LogopädIn)
- übereinander lernen: sich kennen lernen, Angst voreinander verlieren, Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen – soziales Kompetenztraining, Entschlüsselung von Signalen auf der Ausdrucks- und Kompetenzebene,
- voneinander lernen: eigene Fähigkeiten kennen lernen, Fähigkeiten der anderen sehen und akzeptieren – Kooperations- und Rollenspiele, Verbesserung der Konzentration/ Ausdauer,
- miteinander lernen: Teamarbeit auf der Grundlage demokratischer Beziehungen,
- die Förderung der sozialen Kompetenz, Reduzierung individueller Versagensängste oder Ohnmachtsgefühle, Verbesserung Stimmeinsatz, Notfallrhetorik, Gewaltprävention- „Stop- Methoden“, paradoxe Intervention, mediative Techniken, Körpersprache/ nonverbale Kommunikation vergegenständlichen und nutzen, Schulung der konstruktiven verbalen Selbstbehauptung, Phantasiereisen,
- Spiele im situativen Handeln/ Metapherarbeit
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schulische Förderung/ schulische und berufliche Integration
Benannte Bestandteile unterliegen immer dem Anspruch der Beteiligung der Eltern, um die Befähigung der zukünftig eigenständigen Unterstützung ihrer Kinder zu fördern.
- betreute Hausaufgabenerledigung entsprechend Selbstständigkeitsgrad und Leistungsniveau, Vermittlung von Methoden, Verfahren zu deren Erledigung, mit dem Ziel der zunehmend selbständigeren Aufgabenerfüllung
- Beratung bei auftretenden Problemen/ bei Leistungsversagen/ Probleme mit Mitschülern und Lehrern/ Konfliktverhalten und -management/ Rollenklärung in Klassenverband und Peer- Group,
- regelmäßiger Kontakt mit Klassen- und Fachlehrern, notwendige Einzelgespräche,
- Besuch von Elternabenden und Elternsprechstunden/ gemeinsam mit Eltern,
- Beratung der Eltern bei der Wahl des optimalen Bildungsweges des Kindes,
- Hospitationen in der Schule mit Zielstellung der Erkennung individueller kognitiver Fähigkeiten und Verhaltensbeobachtung (unter Evaluation bzgl. der Intensität und Qualität),
- zielgerichtete intensive Förderungen bei besonderen Schwierigkeiten/ Teilleistungsstörungen/ Konzentrationsstörungen unter Einsatz didaktischer Materialien/ Hausaufgabenmanagement,
- Befähigung zur Auseinandersetzung mit positiven und negativen Lernergebnissen,
- Stärkung der Bereitschaft, sich auf schulisches und berufliches Lernen einzulassen,
- Vermittlung fachkompetenter Nachhilfen oder berufsbegleitender Hilfen,
- Möglichkeiten des Erwerbs grundlegender elementarer Computerkenntnisse,
Bewerbertraining (persönlichkeitsorientierte Berufswahl, Stärken/ Schwächen- Abgleich, Simulation von Bewerbungsgesprächen, Erstellen einer formellen Bewerbung etc
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aktive Freizeitgestaltung
Die Wohngruppen verfügen über ein eigenes Ferienobjekt außerhalb von Leipzig, an den Lübschützer Teichen. Konkret stehen 5 Bungalows zur Verfügung (nicht entgeltfinanziert). Erfahrungen zeigen, dass ein örtlicher und freizeitorientierter Rahmenwechsel für die Kinder und Jugendlichen erweiterte Sichtweisen vermittelt, z.B.:
- außerhalb bestehender Gruppen und Peer- Group- Strukturen neue Sichtweisen und Ressourcen zu erkennen,
- Tagesabläufe und Strukturen mit dem positiv besetzten Ziel der aktiven Freizeitgestaltung zu erlernen bzw. zu konditionieren,
- Stressfaktoren des sozialen Umfeldes (auch Schule) abzubauen,
- sich ungestört auf Prüfungen, anstehende Aufgaben etc. vorzubereiten oder
- bei der Organisation von Freizeitaktivitäten eigene Verantwortung zu erfahren (Partizipationsgedanke).
Die Eltern und Familien werden in diese Maßnahme individuell eingebunden und erleben so ihre Kinder/ Jugendlichen in einem entspannten Setting und „tanken“ selbst positive Synergieeffekte.
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Krisenprävention/ Krisenintervention
- Erarbeitung präventiver Maßnahmen mit den Familienmitgliedern,
- Vermittlung von Deeskalations-/ Konfliktkompensationstechniken (reflexiv, mediativ etc.) bzw. Nutzung derer,
- Erkennung/ Vergegenständlichung von Not- und Krisensituationen bzw. deren Anbahnung,
- Reflexion/ Nachbereitung von Krise zur zukünftigen Vermeidung- „Krise als Chance“ für Veränderung,
- Nutzung/ Rückversicherung Fachberatung/ externes Fallcoaching (nicht entgeltfinanziert) / -supervision,
- Anregung eventueller Veränderung HP- Ziele in Kooperation ASD, Eltern/ Vormünder etc. bei sich verändernder Fallsituation,
- Überprüfung Bezugserziehersystem/ Teamrollen, Projektionsmuster etc.,
- Thematisierung in Beteiligungsgremien, Beschwerdemanagement, Gruppenrunde etc.,
- Abklärung von Erwartungshaltungen, Eltern-/ Familienauftrag/- beteiligung zur Krisenintervention,
- Transaktionsanalyse, „Schulz von Thun“, Harvard Konzept
- auf bestehende Spannungen und Konflikte zwischen den Kindern/ Jugendlichen und ihren Eltern deeskalierend einzuwirken, sie zu mindern oder ganz abzubauen;
- Übernahme einer Vermittler- oder Beraterrolle der ErzieherInnen bei der Beziehungsgestaltung zwischen Eltern und ihrem Kind/ Jugendlichen, gemeinsame Suche nach Kompromissen sowie akzeptablen und realisierbaren Lösungswegen
- sofortige Vermittlung Ursache-/ Folgeprinzip, d.h. sofortiges Reagieren („Störungen/ Krisen haben immer Vorrang“),
- sofortige Information an ASD/ Vormund zum gemeinsamen Erarbeiten von Interventionsstrategien
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Anregung der eigenen Neigungen und Interessen sowie die Entfaltung von Begabungsreserven
- Abprüfung/ Aquise Freizeitverhalten,
- Unternehmungen auf Grundlage von Bedarfsanalysen/ Befragungen der Kinder/ Jugendlichen,
- künstlerische und gestaltende Angebote
- gestalterische Angebote,
- kleinschrittige, für die Ki./ Jugendlichen nachvollziehbare Ziele ,
- zeitnahe Erfolgsvermittlung/ Lob/ Anerkennung gg. den Ki./ Jgdl.,
- Mut zu eigenen Entscheidungsfindung fördern,
- Negativerlebnisse als positiven Erfahrungswert zukünftigen Handelns vermitteln
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Vermeidung von Straftaten bzw. Problemeinsicht im Bezug auf begangene Straftaten/ Auflagenunterstützung (Zielgruppe U-Haft-Vermeidung)
- akzeptierende Gesprächsführung („Was hat Dich so wütend gemacht?“, „In welcher Situation hast Du Dich befunden?“ etc.),
- dezente, annehmende und erklärende Kontrolle mit klar definierten Auswertungsregularien (Wochengespräch, Kriseninterventionsgespräche etc.) nach Havard-Konzept,
- klientenzentrierte Gesprächsführung, „Schulz von Thun“/ Transaktionsanalyse/ Dramadreieck,
- Vermittlung/ Aufklärung Ursachen/ Folge in Verbindung begangener Straftat (en),
- Absicherung richterlicher Auflagen/ Kooperation berufl./ schul. Situation, Suchtprävention, Klärung von Formalitäten, Leistungsansprüchen etc. entspr. richterl. Auflagen/ JGH nach vorheriger Zieldefinition,
- Begleitung, Abklärung Behördengänge, Sicherstellung/ Motivation der/ zur Teilzielerreichung
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Dokumentation
- klientenbezogene Aktenführung mit lückenloser Dokumentation, Netzwerkarbeit, Gesundheitssorge, Kontakte mit anderen Fachdiensten etc.
- monatliche Leistungsdokumentation
- Hilfeplanberichte im Rahmen der Grundleistung und vom ASD abgeforderte Berichte entsprechend Entgeltbeschluss
- fortlaufende Sachstandsberichte zur Fortschreibung HP/ AK unter Einbezug der definierten Ziele (Verhaltensbeobachtung, Förderungskomponenten, schulische Entwicklung, Interaktion in der Gruppe/ soziales Umfeld etc.) im Rahmen der Grundleistung
- sofortige Information bei sich verändernder Fallsituation
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Kooperation/ Vernetzung
Um unsere Zielsetzungen zu erreichen und eine erfolgreiche Arbeit zu gewährleisten, ist eine Zusammenarbeit mit anderen in diesem Bereich arbeitenden Gruppen und Institutionen erforderlich wie:
- Forcierung klientenbezogener Netzwerke über Steuerung d. Wohngruppe mit entsprechenden Settings/ Arbeitsansätze,
- Förderung orientiert an der Individualität des Einzelfalls/ keine starren, Kooperationen, sondern Netzwerkarbeit orientiert am Einzelnen,
- individuelle Förderpläne mit Vereinbarungscharakter (Abgleich Hilfeplan) mit Netzwerkkarte/ Erstellung familienorientierter Netzwerke,
- konkrete Einzelnetzwerkbeschreibung/ Methoden etc.
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Personal:
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Team 1:
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- 4,26 VzÄ (zuzüglich 0,2 Teamleiteranteil) pädagogische Fachkräfte, davon:
- 1 Staatlich Anerkannte Diplom SA/ SP,
- 4 Staatl. anerk. ErzieherInnen (davon 1 Systemische Familienberaterin und in Ausb. zum Bachelor Soziale Arbeit, 1 Rehabilitationspädagogin/ Sonderschulprofil)
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Team 2:
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- 4,26 VzÄ (zuzüglich 0,4 Teamleiteranteil) pädagogische Fachkräfte, davon:
- 2 Staatliche Anerkannte SA/ SP
- 1 staatlich anerkannte Erzieherinnen mit Zusatzqualifikation Fachkraft für sozialraumorientierte Erziehungshilfe,
- 2 Heilerziehungspfleger (im Studium Bachlor für Soziale Arbeit)
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Kapazität:
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Gruppe 1:
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8 Plätze |
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Gruppe 2:
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8 Plätze (incl. Verselbständigungsplatz)
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Räume:
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Gruppe 1
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- 5 Einzelzimmer
- 2 Zweibettzimmer
- 1 Gruppenraum
- 1 Wohnküche
- 2 Bäder
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Gruppe 2
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- 5 Einzelzimmer
- 1 Zweibettzimmer
- 1 Gruppenraum
- 1 Wohnküche
- 1 Bad Sanitär- und Hygienebereich/ Gruppe
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Verselbständigungs- bereich
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- 1 Zimmer Verselbständigung
- 1 Küche Verselbständigung
- 1 Bad/ Verselbständigung
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Entgelt:
In Verhandlung
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| 2. Zusatzleistungen |
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keine
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| 3. Konzeptioneller Ansatz (Schwerpunkte) |
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Die Wohngruppen streben gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und den jungen Volljährigen in enger Zusammenarbeit/ Kooperation mit ihren Angehörigen und dem
ASD eine Verbesserung der Zukunftschancen und Lebensperspektiven an, indem sie als pädagogische allgemeine Zielsetzung definieren, Verantwortungsübernahme für
die Gestaltung eigener Lebensentwürfe zu vermitteln.
Schwerpunkt des pädagogischen Handelns ist die Unterstützung der Rückkehr des Kindes oder Jugendlichen in die Herkunftsfamilie, die Vorbereitung der
Erziehung in einer anderen Familie oder einer familienähnlichen Lebensform sowie die Förderung der altersgemäßen Verselbständigung des Jugendlichen.
Die Auseinandersetzung mit Beziehungen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Einrichtung, unter einer integrativen Perspektive, die Strukturierung von Alltagsforderungen
als intensive, kontinuierliche und belastbare Formen der Normalisierung und die unterstützende Begleitung bei der Aufarbeitung von Entwicklungsstörungen und Verhaltensproblemen
sind Grundlagen des pädagogischen Ansatzes. Daraus ergibt sich die Aufgabe, den Sozialisationsprozess so zu gestalten, dass den jungen Menschen eine entsprechende Entwicklung zur
selbständigen, entscheidungsfähigen, gesellschaftlich integrierten Persönlichkeit ermöglicht wird.
Die Basis unserer Arbeit ist die Einheit folgender Eckwerte zur fachlichen Ausrichtung:
- Lebensweltorientierung– d.h.: konsequente Hinwendung zu und Orientierung an den Lebenslagen, Lebensverhältnissen, Deutungsmustern und Sichtweisen der Kinder, Jugendlichen und deren Familien,
- Dienstleistungsorientierung– d.h.: rückt Struktur und Qualität der Interaktion zwischen den Fachkräften und den Kindern,
Jugendlichen und deren Familien in den Mittelpunkt, und betont dadurch eine direkte Beteiligung sowie
- Professionalität– d.h.: Erwerb eines fachlichen Handelns in der täglichen Arbeit und Fähigkeit zum Umgang mit komplexen und oftmals in sich
widersprüchlichen Anforderungen und Aufgaben.
Betont werden diese Parameter durch:
- öffentliche und fachliche Verantwortung gegenüber den Aufwachsenden,
- die Beachtung der kindheits- und jugendspezifischen Besonderheiten und
- die Brückenfunktion der Erzieherinnen zwischen den zu betreuenden Kinder und Jugendlichen, deren Familien und dem ASD.
Alle Entscheidungsfindungen werden gemeinsam als kooperative und transparente Aushandlungsprozesse zwischen allen an der Hilfe Beteiligten gestaltet.
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Umsetzung des Integrationsprinzips in den Alltagsabläufen
Integration von Kindern mit psychischen, physischen, geistigen, Beeinträchtigungen/Behinderungen in die Gemeinschaft der WG und das
soziale Umfeld der WG; Vermeidung und Minderung sozialer Isolation, Abbau von Benachteiligungen; Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und Kompetenzen,
klare Alltags- und Wochenstrukturierung (Rituale etc.), haltende/aushaltende Beziehungsangebote, Sicherung der Beziehungskontinuität
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Reintegration von Kindern/Jugendlichen in ihren familiären Kontext, oder wenn nicht möglich, gemeinsame Entwicklung anderer Perspektiven;
Unterstützung adäquater Ablöseprozesse
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Ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz
Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und der Kompetenzen von Kindern/Jugendlichen und deren Familien.
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Ganzheitliche, systemische Sicht- und Arbeitsweise
U.a. Individuelle Lernförderung, Lernhilfen, Einsatz didaktischer Materialien,
Lehrerkonsultation, Perspektivfindung bei Schulverweigerung etc.
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Beratung, Unterstützung und Befähigung der Eltern
Entwicklung und Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen und Kompetenzen zur altersentsprechenden Förderung ihrer Kinder.
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| 4. Maßnahmen der Qualitätssicherung |
Strukturqualität
- Verbundinterne Fortbildungen für alle MitarbeiterInnen lt. jährl. zu überarbeitenden Fortbildungsplan
- Zusatzqualifizierungen/Ausbildungen der MitarbeiterInnen
- Realisierung der Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzepte des VKKJ
- Regelmäßige Dienstberatungen, Teamleiterberatungen, Teamberatungen, kollegiale Beratungen, externes Fallcoaching (nicht entgeltfinanziert) und externe Supervision
Prozess- / Verfahrensqualität
- Standardisierte, verbundinterne Dokumentation; individuelle Leistungs-/Falldokumentation und Anfertigung von Hilfeplanberichten/Sachstandsberichten in Vorbereitung auf die Hilfeplankonferenz
- Ganzheitlich-systemische Sicht- und Arbeitsweise
- Flexibel-individuell ausgestaltete Hilfearrangements
- Auftragsklärung und Kooperation mit verantwortlicher ASD-Mitarbeiter/in
- Kooperation und Beteiligung aller an der Hilfe Mitwirkenden; Netzwerkbildung
Konzept-/Innovationsqualität
- Überprüfung des Angebots auf Praxisrelevanz und stete bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Konzeptionen
- Flexibilisierung der Hilfen des Verbundes (Schaffung fließender Übergänge zwischen stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten)
- Sicherung des Integrationsprinzips
Ergebnisqualität
- Dauer der Hilfen
- Umsetzung der Hilfeplanziele (Reintegration oder Verselbständigung; Führung eines selbstbestimmten Lebens,
Erhalt des sozialen Umfeldes, Aufspüren und Entwickeln der Ressourcen des Adressaten usw.)
- Erreichen positiver Lebensbedingungen für die Kinder/Jugendlichen/Familien
- Mitarbeiterzufriedenheit, Engagement
- Auslastung der Einrichtung
- Evaluation durch ASD und VKKJ mittels standardisiertem Rasterbogen
- jährliche Qualitätsentwicklungsberichte am Ende des Verhandlungszeitraums
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| 6. Sonstiges |
Kooperationsbeziehungen:
Freundeskreis e.V. des WGV, verschiedenen Sponsoren und Patenbetrieben
Erreichbarkeit:
Straßenbahn Linien 4 oder 20, Buslinie 72/74 sowie S-Bahn
In der Nähe befinden sich folgende Freizeiteinrichtungen, Parks, Spiel- und Sportplätze:
Stünzer Park, FZZ Rabet, Kampfsportschule Zweinaundorfer Straße, Freibad Stötteritz, Schwimmhalle Süd-Ost
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