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VKKJ / WG 1- EDMOND-KAISER-STR. 11
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| Sitz: | Edmond- Kaiser- Str. 11,04158 Leipzig
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| Telefon: | 0341/46840198 |
| Fax: | 0341/46840198 |
| Mail: | WG1-EKS@t-online.de |
| Teamleiterin: | Fr. Kunz |
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1. Grundleistungsangebote
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Angebot:
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Stationäres Angebot nach §§ 34, 35a SGB VIII
Integrationsangebot für Kinder/Jugendliche mit psychischen, physischen, geistigen Störungen/Beeinträchtigungen/Behinderungen, insbesondere lern- und geistig behinderte Kinder/Jugendliche, hyperaktive Kinder, Kinder mit ausgeprägtem ADS, Schulverweigerer, Lernförderschüler
- Sicherung der Grundversorgung
- familienorientierter und strukturierter Tagesablauf mit Bezugserziehersystem zur Sicherung der Beziehungskontinuität und Fallkompetenz
- Krisenintervention
individuelle heilpädagogische Förderangebote:
Realisierung heilpäd. Maßnahmen und Prinzipien: speziell für Kinder u. Jugendliche mit psychischer/geistiger Behinderung, Teilleistungsstörungen, ADS, LRS, u.a.:
- Ausdauer- und Konzentrationstraining, Verhaltenserziehung und Verhaltenstraining
- sprachliche Förderung, Schulung der Kommunikationsfähigkeiten; Motorik, Rhythmik, Körperwahrnehmung/-koordination
- lebenspraktische Bildung und Handlungskompetenz , Alltagsbewältigung (Umgang mit Konflikten, Erwerb von Selbstkompetenz); Entspannungstraining usw.
Schulische und berufliche Integrations- und Fördermaßnahmen, z.B.:
- Lernförderung/ -hilfen, betreute Hausaufgabenzeiten/-hilfe; Entwicklung schulischer und beruflicher Perspektiven
Individuelle lebenspraktische Befähigung, z.B.:
- Erlernen altersangemessener häuslicher Tätigkeiten
- Trainingsmaßnahmen zur Alltagsbewältigung, Umgang mit Krisen, Konflikten
- Unterstützung im Umgang mit Geld, Einkaufen, Körperhygiene usw.
- Training durch wiederkehrende Aufgabenbereiche
Elternarbeit( mind. 14tägig 2 h) / aktiver Einbezug der Eltern in den Gruppenalltag/ Systemische
Arbeitsweise:
- strukturierte Elterngespräche
- Erhalt der Familie als Bezugspunkt, Motivation der Eltern, Begleitung sozialer Prozesse zwischen Eltern/Kind
- Bearbeitung spezifischer Konflikte unter Einbezug des Sozialraumes mit dem Ziel der Reintegration oder versöhnlichen Ablösung vom Elternhaus
- Ressourcen- und lösungsorientierte gemeinsame Erarbeitung von Auftrags- und Zielvorstellungen,
- gemeinsame Erarbeitung neuer Lösungsstrategien mittels systemischer Methoden, z.B. Genogrammarbeit, Hypothesenbildung, Reflecting Team
Anregung und Beförderung einer aktiven Freizeitgestaltung:
- innerhalb und außerhalb der WG unter Einbezug der Angebote des Sozialraumes
- erlebnisorientierte Ferienfreizeiten, Wochenendausflüge
Gesundheitsfürsorge/Gesundheitsschutz:
- begleitete Facharzt und Therapiekonsultationen unter Einbezug der Eltern
Möglichkeit der kurzfristigen Betreuung vor Vermittlungsbeginn (Pflegschaft usw.)
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Personal:
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Staatlich anerkannte ErzieherInnen, davon:Fachkraft für flexible, sozialraumorientierte Erziehungshilfen, männl. Sozialpädagoge
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Kapazität:
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8 Plätze Mädchen und Jungen (6-21 Jahre, Aufnahmealter 6-18 Jahre)
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Räume:
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6 1-Bett-Zimmer, 1 2-Bett-Zimmer, 2 Bäder/ Wohnküche, Wohnzimmer, Computerzimmer, Flur, Projekt Doppeldecker (Verselbständigungsbereich). Große Außenanlagen mit Fußball-/Basketballfeld, Tischtennis, Spielplatz, Sitzecke, Kleintierhaltung möglich, Fitnessraum mit Billardtisch
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2. zusätzliche Leistungen
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Projekt "Doppeldecker":
( nach §§ 27, 30, 35, 41 Sonderprojekt Betreuung von jungen Volljährigen nach BSHG möglich)Das Projekt Doppeldecker ist ein von der WG konzipierter, in der WG integrierter
Verselbständigungsbereich zum Erlernen alltags- und lebenspraktischer Autonomie. Jugendliche, die im "Doppeldecker" leben besitzen einen eigenen Hausschlüssel, um dem Anspruch einer eigenständigen Tages- und Freizeitgestaltung gerecht zu werden.
Folgende Schwerpunkte zur Entwicklung der Selbständigkeit werden bearbeitet:
- je nach Alter und Entwicklungsstand sowie erzieherischem Bedarf/ Beratung und Hilfe,
- Lösungsimpulse in Krisensituationen,
- Ausbau und Anwendung der erlernten Fähigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich,
- Erlernen des optimalen Umgangs mit Geld/ Verwalten/ Planen und Abrechnen,
- Heranführen zum selbstständigen eigenverantwortlichen Einkauf von Lebensmitteln,
- Bekleidung, Kosmetik und Hygieneartikeln,
- schrittweise selbstständiges Organisieren der medizinischen Grundversorgung
- Förderung des Aufbaus altersgerechter Beziehungen zu Gleichaltrigen,
- Unterstützung bei der Aufnahme bzw. Erhalt/ Pflege der Kontakte zum Elternhaus/ Familie,
- Förderung allgemeiner und spezieller Freizeitinteressen,
- Förderung der schulischen bzw. beruflichen Integration und Entwicklung,
- Anwendung notwendiger heilpädagogisch orientierter Arbeitsweisen,
- Begleitung zu speziellen Therapien,
- umfassende Vorbereitung auf das Leben nach der stationären Betreuung usw
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3. Konzeptioneller Ansatz (Schwerpunkte)
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Alle Entscheidungsfindungen werden gemeinsam als kooperative und transparente Aushandlungsprozesse zwischen allen an der Hilfe Beteiligten gestaltet.
- Umsetzung des Integrationsprinzips in den Alltagsabläufen
Integration von Kindern mit psychischen, physischen, geistigen, Beeinträchtigungen/Behinderungen in die Gemeinschaft der WG und das soziale Umfeld der WG; Vermeidung und Minderung sozialer Isolation, Abbau von Benachteiligungen; Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und Kompetenzen, klare Alltags- und Wochenstrukturierung (Rituale etc.), haltende/aushaltende Beziehungsangebote, Sicherung der Beziehungskontinuität
- Reintegration von Kindern/Jugendlichen in ihren familiären Kontext, oder wenn nicht möglich, gemeinsame Entwicklung anderer Perspektiven; Unterstützung adäquater Ablöseprozesse
- Ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz
Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und der Kompetenzen von Kindern/Jugendlichen und deren Familien.
- Flexibilisierung der erzieherischen Hilfen
Entwicklung und Realisierung von einzelfallorientierten Hilfearrangements, die Berücksichtigung der individuellen Lebenslage, Ressourcen und Beziehungskontinuität gewährleisten
- Schulische/berufliche Förder- und Integrationsmaßnahmen
U.a. Individuelle Lernförderung, Lernhilfen, Einsatz didaktischer Materialien, Lehrerkonsultation, Perspektivfindung bei Schulverweigerung etc.
- Realisierung heilpädagogischer Entwicklungsförderung unter Berücksichtigung aller heilpädagogischen Prinzipien und Methoden
- Ganzheitliche, systemische Sicht- und Arbeitsweise
Gemeinsame, ressourcenorientierte Erarbeitung neuer Handlungsstrategien mit systemtherapeutischen Techniken und Methoden bei grundsätzlich emphatischer, wertschätzender Haltung gegenüber allen Familienmitgliedern: z.B. zirkuläres Fragen, Genogrammarbeit, Rollenspiel, Scaling, Doppeln.
- Beratung, Unterstützung und Befähigung der Eltern
Entwicklung und Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenzen und Kompetenzen zur altersentsprechenden Förderung ihrer Kinder.
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4. Maßnahmen der Qualitätssicherung
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Strukturqualität
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- Verbundinterne Fortbildungen für alle MitarbeiterInnen lt. jährl. zu überarbeitenden Fortbildungsplan
- Zusatzqualifizierungen/Ausbildungen der MitarbeiterInnen
- Realisierung der Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzepte des VKKJ
- Regelmäßige Dienstberatungen, Teamleiterberatungen, Teamberatungen, kollegiale Beratungen, Fallcoaching und externe Supervision entspr. Fachstandards
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Prozess- / Verfahrensqualität
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- Standardisierte, verbundinterne Dokumentation; individuelle Leistungs-/Falldokumentation und Anfertigung von Hilfeplanberichten/Sachstandsberichten in Vorbereitung auf die Hilfeplankonferenz
- Ganzheitlich-systemische Sicht- und Arbeitsweise
- Flexibel-individuell ausgestaltete Hilfearrangements
- Auftragsklärung und Kooperation mit verantwortlicher ASD-Mitarbeiter/in
- Kooperation und Beteiligung aller an der Hilfe Mitwirkenden; Netzwerkbildung
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Konzept-/Innovationsqualität
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- Überprüfung des Angebots auf Praxisrelevanz und stete bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Konzeptionen
- Flexibilisierung der Hilfen des Verbundes (Schaffung fließender Übergänge zwischen stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten)
- Sicherung des Integrationsprinzips
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Ergebnisqualität
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- Dauer der Hilfen
- Umsetzung der Hilfeplanziele (Reintegration oder Verselbständigung; Führung eines selbstbestimmten Lebens, Erhalt des sozialen Umfeldes, Aufspüren und Entwickeln der Ressourcen des Adressaten usw.)
- Erreichen positiver Lebensbedingungen für die Kinder/Jugendlichen/Familien
- Mitarbeiterzufriedenheit, Engagement
- Auslastung der Einrichtung
- Evaluation durch ASD und VKKJ mittels standardisiertem Rasterbogen
- Jährlicher Qualitätsbericht am Ende des Verhandlungszeitraumes
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5. Sonstiges
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Kooperationsbeziehungen:
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Kirchgemeinde St. Albert (Leipzig-Wahren), Freundeskreis des Kinderheimes "Paul Robeson", Schulclub der Kindervereinigung Leipzig, Kinderhilfe e.V.
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Erreichbarkeit:
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Straßenbahn Linien 10 oder 11 bis Wahrender Rathaus, Buslinie 87 sowie S-Bahn
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In der Nähe befinden sich folgende Freizeiteinrichtungen, Parks, Spiel- und Sportplätze:
Auensee, Parkeisenbahn, Lindenthaler Wald, Ökobad Lindenthal
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