| MUTTER / VATER - KIND - WG in Leipzig |
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Guppenfoto (zum vergrößern, bitte anklicken) |
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1. GRUNDLEISTUNGSANGEBOTE
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Stationäres Angebot nach § 19 SGB VIII
Angebot: Mutter/Vater-Kind-Wohngruppe
- einzelfallorientierte Betreuung und Begleitung von minder- und volljährigen Schwangeren und Müttern/Vätern mit ihrem Kind; ein Platz für eine Mutter/Vater, die sich im Drogenersatzprogramm befinden
- Insbesondere Betreuung psychisch auffälliger Frauen (neurotische Erkrankungen, multiple Persönlichkeitsstörungen, Mutter-Kind-Beziehungsstörungen), Lernförderschülerinnen, geistig behinderte Frauen
- Sicherung der Grundversorgung
- familienorientierter und strukturierter Tagesablauf mit Bezugserziehersystem zur Sicherung der Beziehungskontinuität und Fallkompetenz
- Förderung von Nachreifungsprozessen des jungen Erwachsenen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
- Befähigung junger Eltern zur Wahrnehmung, Vertretung und Erfüllung der eigenen Interessen und derer des Kindes
- Ressourcenorientierte Stärkung persönlicher Kompetenzen, Verhaltenstraining, Förderung lebenspraktischer Kompetenzen
- Unterstützung bei der Entwicklung eines kindorientierten Tagesablaufs
- Unterstützung in der Betreuung der Kinder bei Überlastungsanzeigen und Krisen der Mutter/Vater; Kriseninterventionen
- Erziehungsberatung, Aufklärung über kindliche Signale
- Intensive, einzelfallbezogene Hilfe zur sozialen Integration und Verselbständigung
- Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Entwicklung
- Einbezug des Kindesvater/Partners in die Entwicklung und Erziehung des Kindes
- Anwendung heilpädagogischer Methoden im Alltag
- Interne und externe Unterstützung der Geburtsvorbereitung
- Begleitung durch Hebamme; Besuch im Kreißsaal, Säuglingspflegekurs, Nachbetreuung
- Prozessbegleitung bei Adoption oder Inpflegenahme
- PEKiP (Prager Eltern Kind Programm), Interaktion und Beobachtung der Eltern- Kind- Bindung im Gruppensetting, Förderung der Kind- und Eigenwahrnehmung, Gefühlsorientierung, Reflexion
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Personal
11,55 VzÄ (zuzügl. 0,5 Teamleiteranteil
Die Fachkräfte verfügen u.a. über beispielhafte nachfolgende Zusatz-/ erweiterte Qualifikationen:
- staatl. anerk. Dipl.- Sozialarbeiterin/ Sozialpädaggogin
- staatl. anerk. Dipl.- Sozialarbeiterin/ Sozialpädaggogin mit Zusatzqualifikation zur Traumatherapeutin
- MA im berufsbegl. Studium zur staatl. anerk. Dipl.- Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin,
- Heilpädagogin,
- MA mit heilpädagogische Zusatzqualifikation,
- MA systemischer Familienberater
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Kapazität
15 Plätze Mutter (Vater) - Kind
+ 1 Platz für eine Schwangere
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Räume
- 6 großräumige Wohnungen in einem Haus
- 2 bis 3 Mütter (Väter) bewohnen jeweils eine Wohnung und nutzen Bad, Küche und Wohnzimmer gemeinsam
- zusätzlich steht für jede Mutter (Vater) ein Mutter (Vater) - Kind-Zimmer zur Verfügung
- Parkähnliches Außengelände, direkte Anbindung Rosental
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2. ZUSÄTZLICHE LEISTUNGEN
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Die Intensität der individuellen Betreuung/ Förderung/ Begleitung beträgt pro Mutter/ Vater- Kind 4 Stunden wöchentlich.
Bei Beginn der Hilfeleistung erfolgt die Erarbeitung von Arbeitskonzepten im Rahmen der Elternarbeit und individueller Förderung entsprechend der Grundleistung.
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3. KONZEPTIONELLER ANSATZ (SCHWERPUNKTE)
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Alle Entscheidungsfindungen werden gemeinsam als kooperative und transparente Aushandlungsprozesse
zwischen allen an der Hilfe Beteiligten gestaltet
- Umsetzung des Integrationsprinzips in den Alltagsabläufen
Integration junger Mütter/Väter/Schwangerer mit psychischen, physischen, geistigen, Beeinträchtigungen/ Behinderungen in die Gemeinschaft der WG und das soziale Umfeld der WG;
Vermeidung und Minderung sozialer Isolation, Abbau von Benachteiligungen; Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und Kompetenzen, klare Alltags- und Wochenstrukturierung
(Rituale etc.), haltende/aushaltende Beziehungsangebote, Sicherung der Beziehungskontinuität
- Altersspezifische Befähigung zur eigenständigen Alltagsbewältigung und Verselbständigung; Befähigung junger Mütter/Väter zu
einem eigenständigen, selbstbestimmten Leben sowie zur Bewältigung der Versorgung und Erziehung ihres Kindes
- Aufbau und Unterstützung stabiler Eltern/Kind-Beziehungen
- Integration hinsichtlich der schulischen und beruflichen Entwicklung; Förderung der Perspektivfindung.
- Ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz
Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und der Kompetenzen der jungen Mütter/Väter.
- Realisierung heilpädagogischer Entwicklungsförderung unter Berücksichtigung aller heilpädagogischen Prinzipien und Methoden
- Flexibilisierung der erzieherischen Hilfen
Entwicklung und Realisierung von einzelfallorientierten Hilfearrangements, die Berücksichtigung der individuellen Lebenslage, Ressourcen und Beziehungskontinuität gewährleisten
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4. MASSNAHMEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG
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Strukturqualität
- Verbundinterne Fortbildungen für alle MitarbeiterInnen lt. jährl. zu überarbeitenden Fortbildungsplan
- Zusatzqualifizierungen/Ausbildungen der MitarbeiterInnen
- Realisierung der Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzepte des VKKJ
- Regelmäßige Dienstberatungen, Teamleiterberatungen, Teamberatungen, kollegiale Beratungen, internes Fallcoaching und externe Supervision
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Prozess- / Verfahrensqualität
- Standardisierte, verbundinterne Dokumentation; individuelle Leistungs-/Falldokumentation und Anfertigung von Hilfeplanberichten/Sachstandsberichten in Vorbereitung auf die Hilfeplankonferenz
- Ganzheitlich-systemische Sicht- und Arbeitsweise
- Flexibel-individuell ausgestaltete Hilfearrangements
- Auftragsklärung und Kooperation mit verantwortlicher ASD-Mitarbeiter/in
- Kooperation und Beteiligung aller an der Hilfe Mitwirkenden; Netzwerkbildung
- Evaluation durch ASD und VKKJ mittels standardisiertem Rasterbogen
Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen entsprechend LB 2011
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Konzept-/Innovationsqualität
- Überprüfung des Angebots auf Praxisrelevanz und stete bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Konzeptionen
- Flexibilisierung der Hilfen des Verbundes (Schaffung fließender Übergänge zwischen stationären und ambulanten Angeboten)
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Ergebnisqualität
- Dauer der Hilfen
- Umsetzung der Hilfeplanziele (Reintegration oder Verselbständigung; Führung eines selbstbestimmten Lebens, Erhalt des sozialen Umfeldes, Aufspüren und Entwickeln der
Ressourcen des Adressaten usw.)
- Erreichen positiver Lebensbedingungen für die Kinder/Jugendlichen/Familien
- Mitarbeiterzufriedenheit, Engagement
- Auslastung der Einrichtung
- jährlicher Qualitätsentwicklungsbericht am Ende des Verhandlungszeitraumes
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5. SONSTIGES
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Kooperationsbeziehungen:
- Drogenberatungsstelle Chopinstraße, Hebammenverband, Injuma, G23, verschiedenste Ergotherapeuten
Erreichbarkeit:
- Straßenbahn Linie 4 bis Haltestelle Menckestraße
In der Nähe befinden sich folgende Freizeiteinrichtungen, Parks, Spiel- und Sportplätze:
- Park mit Spielplatz vor dem Haus, Rosental, Schwimmhalle Kirschbergstraße, FZZ Anker.
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