Mutter Vater Kind WG Leipzig
Verbund Kommunaler
Kinder- und Jugendhilfe
Eigenbetrieb der Stadt Leipzig
Mutter Vater Kind WG Leipzig
     

MUTTER / VATER - KIND - WG in Leipzig

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Sitz:Marbachstraße 2, 04155 LeipzigFax:0341/55 02 185
Telefon:0341/9 11 83 24e-mail:Mutter-Kind-WG_VKKJ@t-online.de
Ansprechpartnerin: Fr. Uhlemann

Mutter Vater Kind Leipzig
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1. GRUNDLEISTUNGSANGEBOTE

Stationäres Angebot nach § 19 SGB VIII

Angebot: Mutter/Vater-Kind-Wohngruppe
  • einzelfallorientierte Betreuung und Begleitung von minder- und volljährigen Schwangeren und Müttern/Vätern mit ihrem Kind; ein Platz für eine Mutter/Vater, die sich im Drogenersatzprogramm befinden
  • Insbesondere Betreuung psychisch auffälliger Frauen (neurotische Erkrankungen, multiple Persönlichkeitsstörungen, Mutter-Kind-Beziehungsstörungen), Lernförderschülerinnen, geistig behinderte Frauen
  • Sicherung der Grundversorgung
  • familienorientierter und strukturierter Tagesablauf mit Bezugserziehersystem zur Sicherung der Beziehungskontinuität und Fallkompetenz
  • Förderung von Nachreifungsprozessen des jungen Erwachsenen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit
  • Befähigung junger Eltern zur Wahrnehmung, Vertretung und Erfüllung der eigenen Interessen und derer des Kindes
  • Ressourcenorientierte Stärkung persönlicher Kompetenzen, Verhaltenstraining, Förderung lebenspraktischer Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Entwicklung eines kindorientierten Tagesablaufs
  • Unterstützung in der Betreuung der Kinder bei Überlastungsanzeigen und Krisen der Mutter/Vater; Kriseninterventionen
  • Erziehungsberatung, Aufklärung über kindliche Signale
  • Intensive, einzelfallbezogene Hilfe zur sozialen Integration und Verselbständigung
  • Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Entwicklung
  • Einbezug des Kindesvater/Partners in die Entwicklung und Erziehung des Kindes
  • Anwendung heilpädagogischer Methoden im Alltag
  • Interne und externe Unterstützung der Geburtsvorbereitung
  • Begleitung durch Hebamme; Besuch im Kreißsaal, Säuglingspflegekurs, Nachbetreuung
  • Prozessbegleitung bei Adoption oder Inpflegenahme
  • PEKiP (Prager Eltern Kind Programm), Interaktion und Beobachtung der Eltern- Kind- Bindung im Gruppensetting, Förderung der Kind- und Eigenwahrnehmung, Gefühlsorientierung, Reflexion

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Personal

       11,55 VzÄ (zuzügl. 0,5 Teamleiteranteil
       Die Fachkräfte verfügen u.a. über beispielhafte nachfolgende Zusatz-/ erweiterte Qualifikationen:

  • staatl. anerk. Dipl.- Sozialarbeiterin/ Sozialpädaggogin
  • staatl. anerk. Dipl.- Sozialarbeiterin/ Sozialpädaggogin mit Zusatzqualifikation zur Traumatherapeutin
  • MA im berufsbegl. Studium zur staatl. anerk. Dipl.- Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin,
  • Heilpädagogin,
  • MA mit heilpädagogische Zusatzqualifikation,
  • MA systemischer Familienberater

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Kapazität

       15 Plätze Mutter (Vater) - Kind
       + 1 Platz für eine Schwangere


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Räume
  • 6 großräumige Wohnungen in einem Haus
  • 2 bis 3 Mütter (Väter) bewohnen jeweils eine Wohnung und nutzen Bad, Küche und Wohnzimmer gemeinsam
  • zusätzlich steht für jede Mutter (Vater) ein Mutter (Vater) - Kind-Zimmer zur Verfügung
  • Parkähnliches Außengelände, direkte Anbindung Rosental

2. ZUSÄTZLICHE LEISTUNGEN

Die Intensität der individuellen Betreuung/ Förderung/ Begleitung beträgt pro Mutter/ Vater- Kind 4 Stunden wöchentlich.

Bei Beginn der Hilfeleistung erfolgt die Erarbeitung von Arbeitskonzepten im Rahmen der Elternarbeit und individueller Förderung entsprechend der Grundleistung.


3. KONZEPTIONELLER ANSATZ (SCHWERPUNKTE)

       Alle Entscheidungsfindungen werden gemeinsam als kooperative und transparente Aushandlungsprozesse
       zwischen allen an der Hilfe Beteiligten gestaltet
  • Umsetzung des Integrationsprinzips in den Alltagsabläufen
    Integration junger Mütter/Väter/Schwangerer mit psychischen, physischen, geistigen, Beeinträchtigungen/ Behinderungen in die Gemeinschaft der WG und das soziale Umfeld der WG; Vermeidung und Minderung sozialer Isolation, Abbau von Benachteiligungen; Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und Kompetenzen, klare Alltags- und Wochenstrukturierung (Rituale etc.), haltende/aushaltende Beziehungsangebote, Sicherung der Beziehungskontinuität
  • Altersspezifische Befähigung zur eigenständigen Alltagsbewältigung und Verselbständigung; Befähigung junger Mütter/Väter zu einem eigenständigen, selbstbestimmten Leben sowie zur Bewältigung der Versorgung und Erziehung ihres Kindes
  • Aufbau und Unterstützung stabiler Eltern/Kind-Beziehungen
  • Integration hinsichtlich der schulischen und beruflichen Entwicklung; Förderung der Perspektivfindung.
  • Ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz
    Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit und der Kompetenzen der jungen Mütter/Väter.
  • Realisierung heilpädagogischer Entwicklungsförderung unter Berücksichtigung aller heilpädagogischen Prinzipien und Methoden
  • Flexibilisierung der erzieherischen Hilfen
    Entwicklung und Realisierung von einzelfallorientierten Hilfearrangements, die Berücksichtigung der individuellen Lebenslage, Ressourcen und Beziehungskontinuität gewährleisten

4. MASSNAHMEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG

Strukturqualität
  • Verbundinterne Fortbildungen für alle MitarbeiterInnen lt. jährl. zu überarbeitenden Fortbildungsplan
  • Zusatzqualifizierungen/Ausbildungen der MitarbeiterInnen
  • Realisierung der Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzepte des VKKJ
  • Regelmäßige Dienstberatungen, Teamleiterberatungen, Teamberatungen, kollegiale Beratungen, internes Fallcoaching und externe Supervision

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Prozess- / Verfahrensqualität
  • Standardisierte, verbundinterne Dokumentation; individuelle Leistungs-/Falldokumentation und Anfertigung von Hilfeplanberichten/Sachstandsberichten in Vorbereitung auf die Hilfeplankonferenz
  • Ganzheitlich-systemische Sicht- und Arbeitsweise
  • Flexibel-individuell ausgestaltete Hilfearrangements
  • Auftragsklärung und Kooperation mit verantwortlicher ASD-Mitarbeiter/in
  • Kooperation und Beteiligung aller an der Hilfe Mitwirkenden; Netzwerkbildung
  • Evaluation durch ASD und VKKJ mittels standardisiertem Rasterbogen
       Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen entsprechend LB 2011


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Konzept-/Innovationsqualität
  • Überprüfung des Angebots auf Praxisrelevanz und stete bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Konzeptionen
  • Flexibilisierung der Hilfen des Verbundes (Schaffung fließender Übergänge zwischen stationären und ambulanten Angeboten)

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Ergebnisqualität
  • Dauer der Hilfen
  • Umsetzung der Hilfeplanziele (Reintegration oder Verselbständigung; Führung eines selbstbestimmten Lebens, Erhalt des sozialen Umfeldes, Aufspüren und Entwickeln der Ressourcen des Adressaten usw.)
  • Erreichen positiver Lebensbedingungen für die Kinder/Jugendlichen/Familien
  • Mitarbeiterzufriedenheit, Engagement
  • Auslastung der Einrichtung
  • jährlicher Qualitätsentwicklungsbericht am Ende des Verhandlungszeitraumes
5. SONSTIGES

Kooperationsbeziehungen:
  • Drogenberatungsstelle Chopinstraße, Hebammenverband, Injuma, G23, verschiedenste Ergotherapeuten
Erreichbarkeit:
  • Straßenbahn Linie 4 bis Haltestelle Menckestraße
In der Nähe befinden sich folgende Freizeiteinrichtungen, Parks, Spiel- und Sportplätze:
  • Park mit Spielplatz vor dem Haus, Rosental, Schwimmhalle Kirschbergstraße, FZZ Anker.