Edmond-Kaiser-Straße 11, Wohngruppen 1-3

Edmond-Kaiser-Straße 11, Wohngruppen 1-3


Kontakt


Wohngruppe 1
Edmond-Kaiser-Straße 11
04158 Leipzig
Teamleiterin: Katrin Kunz
Tel.: +49 341 46840198
Fax: +49 341 4627511
E-Mail: wg1-eks@t-online.de


Wohngruppe 2
Edmond-Kaiser-Straße 11
04158 Leipzig
Teamleiterin: Petra Oelke
Tel.: +49 341 46840189
Fax: +49 341 46840187
E-Mail: wg2-eks@t-online.de


Wohngruppe 3
Edmond-Kaiser-Straße 11
04158 Leipzig
Teamleiterin: Sabine Haupt
Tel.: +49 341 46840203
Fax: +49 341 4685765
E-Mail: wg3-eks@t-online.de

Anbindung der öffentliche Verkehrsmittel


Straßenbahn: Linien 10, 11, Haltestelle Wahren
Bus: Linie 80, Haltestelle Wahren, Linie 90, Haltestelle Wilhelmstraße
S-Bahn: S3, S-Bahnhof Wahren

Spezifik


  • Stationäres Angebot nach §§ 34, 35a, 41 SGB VIII
  • 3 Gruppen im Alter von 3 bis 18 Jahren und eine jungenspezifische Wohngruppe
  • pro Gruppe 8 Mädchen und Jungen
  • spezialisiert auf Geschwisterbetreuung, heilpädagogische Förderung und gezielte Verselbständigung

 
Konzeptionelle Ausrichtung


Die Wohngruppen der Edmond-Kaiser-Straße verstehen sich in ihrer Herangehensweise als klassische stationäre Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe. Nach dem Motto „Bewährtes erhalten – im Besonderen flexibel“ versteht sich die Einrichtung in ihrer fachinhaltlichen Ausrichtung als bindungsorientiert – haltgebend und beziehungsorientiert in der täglichen Betreuung und Förderung der Kinder und Jugendlichen.
 
Somit haben die Wohngruppen für sich Spezifikationen erarbeitet, die aus den Anforderungen der Praxis heraus erwuchsen – von der Betreuung und Förderung von Mehrfachgeschwister-reihungen bis zu einzelfallorientierten, flexiblen Verselbständigungsmodellen. Dies erforderte die Schaffung von Strukturen, die im Objekt aufgrund der Kapazität und räumlichen Hülle sehr gut umsetzbar sind.
 
Ziel der Wohngruppen ist es, einzelfallorientierte und einzelfallspezifische Flexibilität zu gewährleisten, indem durch fachlichinhaltliche Verzahnung notwendig werdende verschiedenste Leistungen nach Bedarfen der Kinder und Jugendlichen vorgehalten werden können. Die damit verbundene Ausgestaltung zielt auf eine kurz-, mittel- oder längerfristige Problemlösung ab. In allen Fragen seiner individuellen Entwicklung erfährt das Kind/der Jugendliche oder junge Volljährige, auch in seinen Bezugssystemen, Anregung, Beratung, Hilfe und Unterstützung.
 
Dadurch sichern wir die notwendige Kontinuität der Einzelkontakte sowie die tägliche Beziehungsgestaltung. Alle die damit verbundenen Angebote wenden sich an Kinder, Jugendliche, junge Volljährige und deren Familien, um bei aktuellen Problemlagen oder in Krisensituationen bedarfs- und bedürfniskonforme Beratung, Begleitung und Unterstützung anzubieten und auszuhandeln. Unser systemisch-ganzheitliches Hilfeverständnis veranlasst uns, die Herkunftsfamilie umfassend in die Handlungs-, Konflikt-und Problemlösungsstrategien von Beginn an einzubeziehen.
 
Wesentliche Ziele sind:

  • Erarbeiten und Entwickeln realistischer Perspektiven für die uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen,
  • Reintegration der Kinder, Jugendlichen in ihren familiären Kontext oder wenn nicht möglich, gemeinsame Entwicklung alternativer Perspektiven, Unterstützung adäquater Ablöseprozesse, Vorbereitung auf ein eigenverantwortliches Leben im eigenen Wohnraum,
  • Entwicklung und Stärkung der Kompetenzen der Kinder, Jugendlichen, jungen Volljährigen und deren Familien auf der Grundlage eines systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Ansatzes,
  • Flexibilisierung der Hilfen – Entwicklung und Realisierung von einzelfallorientierten Hilfsarrangements, unter Berücksichtigung der individuellen Lebenslagen und der individuellen Ressourcen,
  • Vermittlung von gesellschaftlichen Regeln, Normen und Werten mit Förderung individueller sozialer Kompetenzen.

Spezielle Zielsetzungen in der täglichen Arbeit sind dabei:

  • Stärkung der persönlichen, sozialen und emotionalen Kompetenz der Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen,
  • Akzeptanz der eigenen Biografie mit den daraus resultierenden Grenzen und Möglichkeiten,
  • Unterstützung und Beratung bei der Entwicklung schulischer und beruflicher Perspektiven,
  • Verbesserung/Wiederaufnahme der Beziehung zur Herkunftsfamilie,
  • Verselbständigung in Abhängigkeit des individuellen Entwicklungsstandes.